Allerlei hat man vorab schon hören können über "Day & Age", das nunmehr dritte StudioAlbum des schillernden Quartetts aus Las Vegas. Unterschiedlicher können auch die Reaktionen darauf kaum sein. Von " Sind das die neuen Killers?", über "Sind wir hier in der Disco?" kursieren die Meinungen auf die ungewohnt synthetische Single Prophezeihung "Human". Der Produzent  Stuart Price, der bereits an Depeche Mode und Madonna Bass anlegte, irritiert die akustische Grundkonfiguration der Fangemeinschaft zunächst gehöhrig. An die glamourgestählten Seiten der Killers, platziert er eine 80er-Federboa aus Bläsern, Streichern und tanzflächigen Rythmen.

"Day & Age" Das Schöne daran, ist das ist das schöne darin. Wie " A Dustland Fairytal" vom leisen Plattenknistern zur bombastischen Hymne auswächst, "Joy Ride" mit einer Einladung zu Rodtrip dazwischenfunkt oder Barry Wite mit Saxophon und "I can't stay" zu eigentlichen Bleiben aufordert: Brandon Flowers verwandelt mit seiner unverkennbar melacholischen Stimme all die klanglich vertikalen Eskapaden in gesanglich veritable Killers. Ja, so geht das gut, wenn eine weltweit erfolgreiche Band tut, womit sich weltweit erfolgreiche Bands oft selbst ausknocken: Sich weiterentwicklen.

 

 

 

Wir waren dabei, haben an diesem krassen Wochenende so viel erlebt wie andere in Ihrem ganzen Leben nicht und hätten fast mit unserem Leben bezahlt...Story, Bilder und Fotos im Pirate Room...

 

Das Konzert hat uns für alles entschädigt und geholfen die negativen Erlebnisse in den Schatten zu stellen. Hier ein kurzer Eindruck:

  

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